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Großherzoglicher Orden vom Zähringer Löwen. Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern, 9. Typ, nachweislich alte Anfertigung der Kunstprägeanstalt B. H. Mayer in Pforzheim, Silber, tlw. vergoldet, die Schwerter mit Stiften befestigt,

DEUTSCHE ORDEN UND EHRENZEICHEN
BADEN, GROSSHERZOGTUM BADEN (1806-1918)

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Losnummer 2016




Schätzpreis: 100,00 €
Zuschlag: 360,00 € (unter Vorbehalt)


Großherzoglicher Orden vom Zähringer Löwen. Ritterkreuz 2. Klasse mit Schwertern, 9. Typ, nachweislich alte Anfertigung der Kunstprägeanstalt B. H. Mayer in Pforzheim, Silber, tlw. vergoldet, die Schwerter mit Stiften befestigt, tlw. emailliert, Avers-Medaillon mit Emaille-Malerei, vier grüne Glassteine, ohne Band. BWK2 170; OEK22 157.


II

Unverliehenes Exemplar in neuwertiger Erhaltung!

Vermutlich handelt es sich hierbei um ein als Vorlage-Stück gefertigtes Einzel-Exemplare der Kunstprägeanstalt B. H. Mayer in Pforzheim, das in Zusammenhang mit der Angebots-Abgabe gegenüber der Ordenskanzlei angefertigt worden ist. schreibt Volle (in VL2 S. 89) hierzu: „Zu Beginn des Jahres 1915 unterbreitete B.H. Mayers Kunstprägeanstalt dem Geheimen Kabinett ein Angebot über die Lieferung badischer Orden und unterbot dabei (bei zugesicherter gleicher Qualität) die Preise von Zimmermann teilweise beträchtlich. Letzterer „konterte“ und bot mit Schreiben vom 20. Mai 1915 mit einer Preisliste weiterhin die Orden in Silber mit Goldauflage (Doublé) - angepasst an die Preise von B. H. Mayer - teilweise erheblich verbilligt an182. Ein Lieferantenwechsel fand nicht statt. Die Preise dieser Liste sind mit den alten Preisen der nachstehenden Preisliste vom 20. Dezember 1917 identisch. unterbreitete Mayer zu Beginn des Jahres 1915 dem Geheimen Kabinett ein Angebot über die Lieferung badischer Orden an und unterbot dabei bei zugesicherter gleicher Qualität die Preise des offiziellen Lieferanten C. F. Zimmermann in Pforzheim teilweise erheblich. Dies führte zu einer Reaktion von Zimmermann, der mit Schreiben vom 20. Mai 1915 mit einer Preisliste „konterte“ mit Preisen, die an die von Mayer, also tlw. ebenfalls erheblich verbilligt, angepaßt waren.“ Jedenfalls ist diese Ausführung als außerordentlich selten einzuschätzen, möglicherweise sogar als Unikat.