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Einseitige Zinnklippe zu einem Kreuzer 1743, Brause-Mansfeld Tf. 36, 4; Kellner 20; Hollmann 49; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.2.1.13.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
BRAUNAU, STADT

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Losnummer 3787




Schätzpreis: 250,00 €
Zuschlag: 400,00 €


Einseitige Zinnklippe zu einem Kreuzer 1743, geprägt während der Belagerung durch die österreichischen Truppen. 0,78 g. Gekröntes Wappen zwischen zwei gekreuzten Palmzweigen, unten Wertzahl 1, oben die geteilte Jahreszahl 17 - 43.
Brause-Mansfeld Tf. 36, 4; Kellner 20; Hollmann 49; Engel/Fabre/Perret/Wattier 4.2.1.13.

RR Sehr schön

Aus der Sammlung Eberhard Link.

Exemplar der Auktion Münzzentrum 142, Köln 2008, Nr. 3258.

Die bereits seit 1672 stark befestigte Stadt Braunau am Inn wurde im Zuge des Österreichischen Erbfolgekrieges vom 9. Mai 1743 an durch österreichische Truppen belagert. Der bayerische General Ludwig Friedrich von Sachsen-Hildburghausen ließ für die Verteidiger Notklippen prägen. Zunächst wurde für diese Notmünzen, die das sächsische Wappen zeigen, Tafel- und Kirchensilber verwendet. Als die Edelmetallvorräte erschöpft waren, wurden in einer zweiten Phase Klippen aus Blei und Zinn geprägt, die mit einer Wertangabe (1 Gulden bis 1 Kreuzer) versehen waren.