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Stephan, 1410-1453. Goldgulden o. J., Wachenheim. 3,31 g. Fb. 2048 ("Rare"); Slg. Memmesh. -; Slg. Kömmerling -; Slg. Noss -; Felke, Die Münzen der Herzöge von Simmern, S. 10.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
PFALZ, PFALZ-SIMMERN-SPONHEIM, GRAFSCHAFT

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Losnummer 506




Schätzpreis: 7.500,00 €
Zuschlag: 6.500,00 €


Stephan, 1410-1453.
Goldgulden o. J. Wachenheim. 3,31 g. Der Pfalzgraf steht v. v. mit erhobenem Schwert in der Rechten, zwischen seinen Füßen das Sponheimer Wappen//Vierfeldiges, pfalzbayerischen Wappen, umher Dreipaß.
Fb. 2048 ("Rare"); Slg. Memmesh. -; Slg. Kömmerling -; Slg. Noss -; Felke, Die Münzen der Herzöge von Simmern, S. 10.

GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Min. gewellt, sehr schön

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 298, Osnabrück 2017, Nr. 4996.

Stephan war der Sohn des Pfalzgrafen Ruprecht III. (1398–1410), der als Ruprecht von der Pfalz von 1400 bis 1410 deutscher Kaiser war. Nach dem Tod des Kaisers teilten seine vier Söhne den pfälzischen Besitz. Stephan erhielt die Territorien um Simmern und Zweibrücken und begründete die Linie Pfalz-Simmern. 1431 ließ sich Stephan durch König Sigismund das Münzrecht bestätigen und nutzte danach seine Prägestätten in Simmern im Hunsrück und Wachenheim an der Weinstraße. Die Goldgulden von beiden Prägeorten zählen zu den großen Raritäten im Pfälzer Raum, wobei die Simmerer Prägungen noch etwas häufiger sind.