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Ernst II., 1602-1619. Goldgulden 1615, Södel, Fb. 3295 ("Rare"); Joseph 90; Haussammlung der Fürsten von Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4014 (das andere bekannte Exemplar).

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
SOLMS, SOLMS-LICH, GRAFSCHAFT

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Losnummer 475




Schätzpreis: 15.000,00 €
Zuschlag: 14.000,00 €


Ernst II. 1602-1619.
Goldgulden 1615, Södel, mit Titel von Matthias. 3,19 g. Münzmeisterzeichen Hammer und Zainhaken gekreuzt (Hans Schmidt, Münzmeister in Södel 1612-1619). Ü ERNEST Û CO Û SOLMS Û LICH Û S ÛÚ G Ü Verziertes, vierfeldiges Wappen, oben in der Umschrift das Münzmeisterzeichen Hammer und Zainhaken gekreuzt (Hans Schmidt, Münzmeister in Södel 1612-1619)//Ú MATTHI Û I Û D Ú G Û ROM Û IMP Û S Û A Ú 1615 Doppeladler mit Kopfscheinen, auf der Brust Reichsapfel, oben Krone.
Fb. 3295 ("Rare"); Joseph 90; Haussammlung der Fürsten von Solms-Hohensolms-Lich (Auktion Künker 212) 4014 (das andere bekannte Exemplar).

GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Vermutlich 2. bekanntes Exemplar. Sehr schön-vorzüglich

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 100, Osnabrück 2005, Nr. 461.

Graf Ernst II. hatte in seiner Funktion als Kreisobrist des Oberrheinischen Reichskreises überregionale Bedeutung. Er hatte für die neue Münzstätte in Södel den Bielefelder Münzmeister Hans Schmidt bestallt, der als redendes Zeichen Hammer und Zainhaken führte. Paul Joseph kannte bei seiner Katalogisierung der solmsischen Münzen nur ein einziges Exemplar dieses extrem seltenen Goldguldens. Vermutlich ist das vorliegende Stück das zweite bekannte Exemplar dieser großen hessischen Rarität.