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Karl Theodor, 1777-1799. 2 Dukaten 1790, München, Fb. 257; Hahn 362.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
BAYERN, HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

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Losnummer 270




Schätzpreis: 12.500,00 €
Zuschlag: 24.000,00 €


Karl Theodor, 1777-1799.
2 Dukaten 1790, München, auf das Vikariat. 6,97 g. à C Û TH Û D Û G Û C Û P Û R Û V Û B Û D Û S Û R Û I Û A Û & Û E Û & Û I Û P Û R Û SV Û & Û I Û FR Û PR Û & Û VI Û Kopf r. mit zusammengebundenen Haaren//I Û C Û & Û M Û D Û L Û L Û P Û M Û M Û M Û A Û Z Û C Û V Û S Û M Û & Û R Û D Û I Û R Û 1790 Û Doppeladler mit Kopfscheinen, auf der Brust das mit dem Kurhut bedeckte, dreifeldige Wappen, umgeben von der Kette des Ordens vom Goldenen Vlies; unten die Wertzahl 2 in Klammern.
Fb. 257; Hahn 362.

GOLD. Von großer Seltenheit. Winz. Schrötlingsfehler, vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 78, Osnabrück 2002, Nr. 4637.

Nachdem Kaiser Joseph II. am 20. Februar 1790 gestorben war, übernahm Karl Theodor für die Zeit des Interregnums das Reichsvikariat in den Landen des Rheins, Schwabens und des fränkischen Rechts. Er errichtete in München am 1. März 1790 das Reichsvikariatshofgericht und wirkte als Reichsverweser bis zur Krönung Leopolds II. am 9. Oktober 1790. Karl Theodor war sehr auf diese Ämter bedacht und ließ wie seine Vorgänger beider Kurlinien (Pfalz und Bayern) Vikariatsmünzen, darunter den vorliegenden, äußerst seltenen Doppeldukaten prägen.