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Ludwig Christian, 1657-1683. Reichstaler 1667, Schloß Wittgenstein. 28,89 g. Dav. 7671; M.-J./V. 150 leicht var.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
SAYN, SAYN-WITTGENSTEIN-HOHENSTEIN, GRAFSCHAFT

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Losnummer 4342




Schätzpreis: 10.000,00 €
Zuschlag: 19.000,00 €


Ludwig Christian, 1657-1683.
Reichstaler 1667, Schloß Wittgenstein. 28,89 g. n LUDVIG Ü CHRISTIAN Û GRAF Ü ZU Û SAYN Ù WITGEN Ù V Ù HOHNST Ù Geharnischtes Brustbild r. mit Umhang//Û CUM DEO - ET LABORE Vierfach behelmtes, sechsfeldiges Wappen mit Mittelschild. Dav. 7671; M.-J./V. 150 leicht var.

RR Sehr attraktives Exemplar mit feiner Patina, fast vorzüglich

Der Vater des Prägeherrn, Graf Johann VIII. von Sayn-Wittgenstein-Wittgenstein (reg. 1634-1657), hatte die thüringischen Herrschaften Lohra und Klettenberg unter dem Namen Grafschaft Hohenstein erhalten, weshalb sich die Linie seitdem Sayn-Wittgenstein-Hohenstein nannte. Sohn Ludwig Christian stellte zehn Jahre nach seinem Regierungsantritt den Wardein des Obersächsischen Kreises, Christian Fischer, ein, um Münzen prägen zu lassen. Heute ist von den Prägungen dieses Sayner Grafen nur der hier angebotene, äußerst rare Taler bekannt, der das repräsentative Brustbild des Regenten und seinen Wahlspruch trägt. Im Jahr 1678 trat Ludwig Christian die Grafschaft Wittgenstein an seinen jüngeren Bruder Gustav ab, der als "Vater der Heckmünzen" traurige Berühmtheit erlangen sollte.