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Georg I. Ludwig, 1698-1714. Dukat 1714, Clausthal. 3,47 g. Fb. 582; Welter 2128.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
BRAUNSCHWEIG UND LÜNEBURG, BRAUNSCHWEIG-CALENBERG-HANNOVER, AB 1692 KURFÜRSTENTUM HANNOVER, AB 1815 KÖNIGREICH HANNOVER

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Losnummer 2368




Schätzpreis: 6.000,00 €
Zuschlag: 18.000,00 €


Georg I. Ludwig, 1698-1714.
Dukat 1714, Clausthal. 3,47 g. Brustbild r. mit umgelegtem Mantel//Gekröntes, 15feldiges Wappen mit Mittelschild, darunter die Signatur H Û C Û B Û (Heinrich Christian Bonhorst, Münzmeister in Clausthal 1711-1725). Fb. 582; Welter 2128.

GOLD. Sehr selten, besonders in dieser Erhaltung. Vorzüglich-Stempelglanz

Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 201, Berlin 2012, Nr. 154.

Georg Ludwig kam durch das Primogeniturgesetz seines Vaters Ernst August von 1683 als alleiniger Thronfolger in Betracht. Im selben Jahr war er an der Entsetzung des durch die Türken belagerten Wien beteiligt. Ab 1698 folgte er seinem verstorbenen Vater als Kurfürst von Hannover. 1708 gelang ihm die Anerkennung der Kurwürde durch den Reichstag. Bereits 1705 hatte er das Haus Lüneburg durch die Heirat mit Sophia Dorothea, Tochter seines Onkels Georg Wilhelms durch Erbschaft erworben. 1715 folgten die Gebiete Bremen und Verden durch finanzielle Erwerbung. Sein Wahlspruch war „IN RECTO DECUS“ – Ruhm durch Aufrichtigkeit.