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Christian I. Ludwig, 1658-1692. Doppelter Reichstaler 1677, Dömitz. 58,14 g. Dav. 7040; Kunzel 231 B/a Anm.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
MECKLENBURG, MECKLENBURG-SCHWERIN, HERZOGTUM, SEIT 1815 GROSSHERZOGTUM

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Losnummer 522




Schätzpreis: 30.000,00 €
Mindestgebot: 24.000,00 €


Christian I. Ludwig, 1658-1692.
Doppelter Reichstaler 1677, Dömitz. 58,14 g. ± f CHRISTIANUS f LUDOVICUS f D Ù G Ù DVX f MEGAPOLITANUS f Geharnischtes Brustbild r. mit Halstuch und umgelegtem Ordensband//NON EST MOR - TALE QVOD OPTO Zwei Engel halten das sechsfeldige Wappen mit Mittelschild auf gekröntem Wappenmantel, umher die Ketten des St. Michaelordens und des Heilig-Geist-Ordens, über dem Wappen die geteilte Jahreszahl, zu den Seiten der Krone das Münzmeisterzeichen W - E (Werner Eberhardt, Münzmeister in Dömitz 1675-1679).
Dav. 7040; Kunzel 231 B/a Anm.

Von größter Seltenheit. Kabinettstück. Prachtvolle Patina, winz. Kratzer, vorzüglich

Der herrliche Doppeltaler zeigt das Barockporträt des Herzogs Christian I. mit einer imposanten Perücke. Verantwortlich für die Prägung war der letzte Münzmeister der Münzstätte Dömitz, Werner Eberhardt, der von 1675 bis 1678 in Dömitz arbeitete. Eberhardt, der bereits 1671 im Hamburger Schuldgefängnis gesessen hatte, wurde 1679 wegen Münzmanipulation verhaftet. Der Münzmeister konnte seine Schulden nicht mehr tilgen und starb plötzlich im Juli 1680. Der barocke Doppeltaler gehört zu den großen Seltenheiten unter den Münzen Mecklenburgs.