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Antiochos III., 223-187 v. Chr. Õ-Tetradrachme, 216/213 (?), Tarsos; 17,04 g. Houghton/Lorber 1025 c (dies Exemplar); Newell, WSM -; SNG Spaer -.

GRIECHISCHE MÜNZEN
SYRIA

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Losnummer 787




Schätzpreis: 400,00 €
Zuschlag: 3.800,00 €


Antiochos III. 223-187 v. Chr.
Õ-Tetradrachme, 216/213 (?), Tarsos; 17,04 g. Kopf r. mit Diadem//Apollo sitzt l. auf Omphalos mit Pfeil und Bogen.
Houghton/Lorber 1025 c (dies Exemplar); Newell, WSM -; SNG Spaer -.

RR Feine Tönung, fast vorzüglich

Aus der Sammlung Walter Weise.

Exemplar der Auktion NFA XVIII, Los Angeles 1987, Nr. 318 und der Sammlung Arthur Houghton, Nr. 462.

Antiochos III. war der letzte bedeutende Seleukide. Durch seine Anabasis nach Osten hatte er für kurze Zeit noch einmal die Vorherrschaft bis Bactrien ausgedehnt. Auch im Westen war er zunächst erfolgreich. Er nahm den Ptolemäern Südsyrien ab und festigte seine Stellung in Kleinasien. Er überschritt sogar den Hellespont und baute Lysimacheia wieder als Residenz auf europäischem Boden auf. Das rief aber die Römer auf den Plan. Zusammen mit Eumenes II. von Pergamon schlugen sie Antiochos III. 190 v. Chr. bei Magnesia vernichtend. Im Frieden von Apameia mußte er alle Gebiete westlich des Tauros abtreten und erhebliche Reparationszahlungen leisten; da inzwischen auch weite Gebiete im Osten verlorengegangen waren, wurde das Seleukidenreich auf die Gebiete zwischen Phönizien und Babylonien beschränkt.