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Johann Georg I., 1615-1656. 18 Dukaten 1627, Dresden. 62,44 g. Clauß/Kahnt - (vgl. 94, dort als 16 Dukaten); Fb. - (vgl. 2689, dort als 16 Dukaten).

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
SACHSEN, SACHSEN, KURFÜRSTENTUM

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Losnummer 550






Schätzpreis: 125.000,00 €
Mindestgebot: 100.000,00 €


Johann Georg I. 1615-1656.
18 Dukaten 1627, Dresden. 62,44 g. Geprägt mit den Stempeln des Doppelten Reichstalers. c IOHANN Ù GEORG Ù D Ù G Ù DVX SAXONIÆ Ù IVL Ù CLIV Ù ET MONTI Ù Der geharnischte Kurfürst reitet r. mit der Rechten das Schwert schulternd, im Hintergrund Stadtansicht von Dresden//SACRI Ù ROM Ù - IMP Ù ARCHIM Ù - ET ELECT Û  Sechsfach behelmtes, 18feldiges Wappen, zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 16 - 27, unten die geteilte Münzmeistersignatur H - I (Hans Jakob).
Clauß/Kahnt - (vgl. 94, dort als 16 Dukaten); Fb. - (vgl. 2689, dort als 16 Dukaten).

GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Einziges bekanntes Exemplar. Sehr attraktives Exemplar mit feiner Goldpatina. Winz. eingeritzte Wertzahl "XVIII" im Feld der Vorderseite, vorzüglich +

Exemplar der Paramount Collection.

Zur Prägezeit dieser Prachtmünze hatte Kurfürst Johann Georg I. seine politische Position bereits verändert. Der im niedersächsisch-dänischen Krieg weitgehend siegreiche Kaiser Ferdinand II. ergriff Maßnahmen wie das Restitutionsedikt von 1629, die den Spielraum des deutschen Protestantismus entscheidend beschnitten und auch die Besitzungen des sächsischen Kurfürsten gefährdeten. Johann Georg I. versuchte eine neutrale Stellung einzunehmen, schloss sich aber später den schwedischen Truppen an. Auf der Rückseite dieses Schaustücks wird das Erzamt des Erzmarschalls, das die sächsischen Kurfürsten innehatten, sowie der Kurfürstentitel hervorgehoben: SACRI ROM(ani) IMP(erii) ARCHIM(archalcus) ET ELECT(or).