STADT Silbermedaille 1779,
STADT Silbermedaille 1779,
Meine Notizen
Beschreibung
Feine Patina, vorzüglich-Stempelglanz
Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.
Karl, Prinz und Landgraf von Hessen, dänischer Feldmarschall und Statthalter in Schleswig und Holstein, *1744, Ó1836, wurde am 4. März 1775 auf Schloß Gottorp bei Schleswig in einer Versammlung von Mitgliedern des Inneren Ordens der Strikten Observanz und von Beamten der Loge Josua zum Corallenbaum aus Rendsburg in den Orden aufgenommen und erhielt in dem System der Strikten Oberservanz den Namen Carolus Eques al leone resurgente. Er war schon im Jahre 1776 zusammen mit dem Herzog Ferdinand von Braunschweig in den Hamburger Logen anwesend, wurde dann 1778 zum Protektor und Meister vom Stuhl der vier vereinigten Logen erwählt und verlieh an seinem Geburtstage der Hamburger Loge Ferdinand zum Felsen das Konstitutionspatent. Prinz Karl wurde 1782 auf dem letzten Konvent der Strikten Observanz zu Wilhelmsbad zum Koadjutor und eventuellen Nachfolger des Herzogs Ferdinand von Braunschweig in der Würde eines Großmeisters erwählt, sein Einfluß auf deutsche freimaurerische Verhältnisse war im Ganzen nicht sehr bedeutend, da sich die Logen mit geringen Ausnahmen immer mehr von den Anschauungen der Strikten Observanz abwandten und zu einfacheren Gebräuchen zurückkehrten. In den dänischen Logen war Prinz Karl bis zu seinem Tode Generalgroßmeister, und die Arbeitsweise dieses Systems blieb auch in Dänemark mit geringfügigen Abweichungen bis zum Jahre 1855 in Kraft.
Informationen zu Los 4253 aus Frühjahrs-Auktion 441
| Nominal/Jahr | Silbermedaille 1779, |
|---|---|
| Zitate | Gaed. 1951; Schütz 2046 |