Pixodaros, 340-334 v. Chr., Satrap. AR-Didrachme, Halikarnassos;
Pixodaros, 340-334 v. Chr., Satrap. AR-Didrachme, Halikarnassos;
Meine Notizen
Beschreibung
Herrliche irisierende Tönung, Exemplar von feinem Stil, vorzüglich
Exemplar der Auktion Tkalec, Zürich 23. Oktober 1992, Nr. 132 und der Auktion Rauch 111, Wien 2020, Nr. 543.
Pixodaros war der jüngste Sohn des Hekatomnos; nach dem Tod seines Bruders Hidrieus verdrängte er dessen Gemahlin Ada von der Regierung. Der Revers des Stückes zeigt jenen Gott, dessen Kult sich die Hekatomniden zu ihrem Familienkult erkoren hatten: Zeus Labraundos. Das Heiligtum des Gottes lag in Labranda bzw. Labraunda, einem 68 Stadien von Mylasa entfernten Ort. Das Doppelbeil soll der Kultlegende nach jenes sein, welches Herakles der Amazonenkönigin Hippolyte abgerungen und der Omphale geschenkt hatte, von dieser soll es an die lydischen Könige übergegangen sein; schließlich soll es von Gyges als Votiv an das Heiligtum des Zeus Labraundos übergeben worden sein.
Informationen zu Los 314 aus Frühjahrs-Auktion 438
| Nominal/Jahr | AR-Didrachme, |
|---|---|
| Münzstätte | Halikarnassos; |
| Gewicht | 7,05 g |
| Zitate | Ashton u. a., The Pixodaros Hoard 27 h (dies Exemplar); SNG v. Aulock 2375 f; Historia Numorum Online 241 (temporary number) |