BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM Karl I., 1735-1780. Reichstaler 1746, Zellerfeld.
BRAUNSCHWEIG-WOLFENBÜTTEL, FÜRSTENTUM Karl I., 1735-1780. Reichstaler 1746, Zellerfeld.
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich-Stempelglanz
Diese äußerst seltene Prägung wurde erstmals im Herbst 1990 öffentlich bekannt, als sie im Rahmen einer Ausstellung des Münzkabinetts Gotha als Teil einer Welfensammlung gezeigt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Jahr 1746 in der Reihe der Motivtaler lediglich durch einen Regenbogen-Taler von Karl I. vertreten (Müseler 10.3/40). Im Gegensatz zum Exemplar von Karl I. wurde die Vorderseite des damals entdeckten Lautenthals Glück-Talers mit einem eigens für ihn angefertigten Stempel geprägt, was durch deutliche Unterschiede in der Gestaltung erkennbar ist. Unter anderem ist bei diesem Exemplar die Jahreszahl nicht von 1745 in 1746 umgeschnitten worden. Der Rückseitenstempel des hier zur Versteigerung angebotenen Talers war bereits vom seltenen Lautenthals Glück-Taler von 1745 (Müseler 10.6.3/4) bekannt, der als Probe gilt und sich durch einzigartige Details auszeichnet – etwa durch die nach links blickende Lautenspielerin und den Hals der Laute, der nach oben statt nach unten abknickt. Publiziert wurde dieser Typ in: „Fünf unedierte Oberharzer Ausbeutetaler von Braunschweig-Lüneburg“ von Hermann Brede und Fritz Spruth, Geldgeschichtliche Nachrichten Nr. 145, September 1991, S. 215–218.“
Informationen zu Los 4154 aus Frühjahrs-Auktion 441
| Nominal/Jahr | Reichstaler 1746, |
|---|---|
| Münzstätte | Zellerfeld. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Erhaltung | Sehr attraktives Exemplar mit hübscher Patina, vorzüglich-Stempelglanz / In US-Plastikholder der NGC mit der Bewertung MS 62 (6320008-002). |
| Zitate | Dav. - (vgl. 2161); Müseler - (vgl. 10.3/38); Welter - (vgl. 2727); Spruth 48.2 |