Karl VI., 1711-1740. Tragbare Goldmedaille zu 40 Dukaten 1711,
Karl VI., 1711-1740. Tragbare Goldmedaille zu 40 Dukaten 1711,
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von allergrößter Seltenheit, vermutlich Unikum. Kl. Randfehler und Kratzer, sehr schön-vorzüglich
Exemplar der Auktion UBS 69, Zürich 2007, Nr. 4330.
Die Interpretation des Vogels auf dem Globus ist Gegenstand verschiedener Meinungen. Während J. u. F. der Ansicht sind, dass es sich um eine Taube handelt, vertritt E. Fiala die Auffassung, es sei ein Phönix. Der markante, vorn gerundete Schnabel jedoch weist eher auf einen Adler hin. Zudem lässt sich die Rückseitengestaltung in der römischen Tradition mit Symbolen wie „Fortuna Redux“ nachvollziehen, was die Interpretation eines Adlers plausibel erscheinen lässt. Ein ähnlicher Vergleich findet sich auch im Evangeliar Ottos III. in der Bayerischen Staatsbibliothek in München: Der Kaiser hält dort ein Zepter, dessen Knauf in Kugelform endet, auf dem ein Adler thront (siehe P. E. Schramm und F. Müthgerich: Denkmale der deutschen Könige und Kaiser, 768-1250, München 1962, S. 323, Tafel 108). Siehe hierzu auch G. Förschner, Frankfurter Krönungsmedaillen, S.184.
Informationen zu Los 2287 aus Frühjahrs-Auktion 439
| Nominal/Jahr | Tragbare Goldmedaille zu 40 Dukaten 1711, |
|---|---|
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit, vermutlich Unikum. |
| Zitate | Slg. Montenuovo 1366 (dort in Bronze); J. u. F. 615 (dort in Silber und Bronze); Förschner 150 (dort in Silber) |