Matthias, 1608-1612-1619. 10 Dukaten 1613, Wien.
Matthias, 1608-1612-1619. 10 Dukaten 1613, Wien.
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Hübsche Goldpatina, Henkelspur, kl. Kratzer, sehr schön-vorzüglich
Exemplar der Sammlung Münzen und Medaillen aus adeligem Privatbesitz.Matthias, *1557 Wien, Ó1619 Wien, drängte nach 1600, als sich bei seinem Bruder, dem kinderlosen Kaiser Rudolf II., die Zeichen einer Geisteskrankheit mehrten und der mögliche Nachfolger Erzherzog Ernst gestorben war, auf die Regelung der Sukzessionsfrage, wodurch er sich die Feindschaft seines kranken Bruders zuzog. 1606 wurde Matthias in einem Geheimvertrag von den Erzherzögen als Familienoberhaupt anerkannt, im selben Jahr wurde er Statthalter in Ungarn. Er fiel zwei Jahre später in Böhmen ein, um seinen Bruder zur Abdankung zu zwingen. Im Vertrag von Lieben 1608 trat der Kaiser seinem Bruder die Herrschaft in Ungarn, Mähren und Österreich ab. Erst nach dem Tod Rudolfs II. wurde Matthias am 13. Juni 1612 zum deutschen Kaiser gewählt.
Informationen zu Los 2265 aus Frühjahrs-Auktion 439
| Nominal/Jahr | 10 Dukaten 1613, |
|---|---|
| Münzstätte | Wien. |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Fb. 99; M. z. A. - (vgl. S. 100) |