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Manfred Mehl: Die Münzen und Medaillen von Merseburg von den Anfängen bis zum Jahre 1738. Hamburg (Verlag Manfred Mehl) 2015, 264 Seiten mit zahlreichen z.T. farbigen Abbildungen aller Münztypen, gebunden, Fadenheftung.  

NUMISMATISCHE LITERATUR
MONOGRAPHIEN, SAMMELWERKE UND AUFSÄTZE

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Manfred Mehl: Die Münzen und Medaillen von Merseburg von den Anfängen bis zum Jahre 1738. Hamburg (Verlag Manfred Mehl) 2015, 264 Seiten mit zahlreichen z.T. farbigen Abbildungen aller Münztypen, gebunden, Fadenheftung.

 


Die im Mittelalter bedeutende Kaiserstadt Merseburg hat bisher noch keine umfassende numismatische Würdigung erfahren. Nach einer Reihe von Korpuswerken über Münzstände in Sachsen-Anhalt hat sich Manfred Mehl nun auch dieses Themas angenommen.Vorgestellt werden die Gepräge des Mittelalters, die Dünnpfennige wie auch die meist prächtigen Brakteaten. Die in den Jahren 1621 und 1622 in Merseburg tätige Kippermünzstätte wird ausgiebig behandelt, wobei auf Grund von Aktienstudien einige interessante Neuheiten mitgeteilt werden. Ein weiteres Kapitel behandelt die während des Sekundogenitur-Herzogtums Sachsen-Merseburg (1657-1738) ausgegebenen prachtvollen Medaillen auf Mitglieder des Herzogshauses wie auch auf besondere Ereignisse während dieser Zeit.

In der für Manfred Mehl charakteristischen Art wird zunächst die Bedeutung Merseburgs behandelt, und es werden alle für ihn erreichbaren Urkunden zur Münz- und Geldgeschichte ausgewertet, so dass der Leser ein Bild der Währungsverhältnisse im mittelalterlichen wie auch im Merseburg der Neuzeit erhält, wobei einige spannend zu lesende Geschichten vorgelegt werden. Ein ausführliches Kapitel erfasst die Münzen, die in der Literatur zuvor unter Merseburg geführt wurden, deren Herkunft aber an anderen Orten zu suchen ist. Insgesamt ein Werk, das nicht nur dem Numismatiker oder dem Sammler Merseburger Münzen etwas bietet, sondern auch dem an der allgemeinen Geschichte Mitteldeutschlands Interessierten.