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Maximilian II., 1564-1576. Silbergußmedaille 1571, Attwood 988; Börner 938; v. Loon I, S. 142, II; Voltolina 573.

THE HOLY ROMAN EMPIRE/AUSTRIAN COINS
RÖMISCH-DEUTSCHES REICH

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Lot number 1661






Estimated price: 2,500.00 €
Minimum bid 2,000.00 €


Maximilian II. 1564-1576.
Silbergußmedaille 1571, von G. Melon, auf den Sieg in der Seeschlacht bei Lepanto unter Don Juan d'Austria. Geharnischtes Brustbild l. mit umgelegter Kette des Ordens vom Goldenen Vlies//Statue Don Juans, von Viktoria bekränzt, auf hoher Säule, unten Haufen türkischer Trophäen, im Hintergrund Ansicht der Seeschlacht. 38,00 mm; 25,09 g.
Attwood 988; Börner 938; v. Loon I, S. 142, II; Voltolina 573.

RR Späterer Guß. Vorzüglich

Die Eroberung des venezianischen Zyperns durch die Osmanen führte die Bedrohungslage allen westlichen Seemächten vor Augen. Unter Papst Pius V. gründete sich im Mai 1571 die Heilige Liga, zu denen Spanien, Venedig, Genua, die Malteserritter und weitere kleinere italienische Herzogtümer zählten. Die Flottenverbände sammelten sich unter dem Oberbefehlshaber Don Juan d’Austria, einem illegitimen Sohn Kaiser Karls V. in Messina und fuhren dann zum Golf von Korinth, wo sie südlich der Insel Oxia am Eingang des Golfes nahe der Stadt Lepanto (heute Nafpaktos) am 7. Oktober auf die osmanische Flotte trafen. Der Liga gelang gegen die zahlenmäßig überlegenen Osmanen ein vernichtender Sieg, was den Nimbus der Unbesiegbarkeit der osmanischen Flotte zerbrach. Die Mächte der Liga kamen über das weitere Vorgehen jedoch nicht überein, so dass sich die Allianz nach dem venezianischen Separatfrieden auflöste. Die Einflusssphären im Mittelmeer waren nun jedoch abgesteckt.