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Wilhelm I., 1861-1888. Goldmedaille zu 120 Dukaten 1871, Hüsken 7.277.1; Sommer K 70 und W 17.

GERMAN COINS AND MEDALS
BRANDENBURG-PREUSSEN, PREUSSEN, KÖNIGREICH

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Lot number 675






Estimated price: 100,000.00 €
Hammer-price / sale price: 140,000.00 €


Wilhelm I. 1861-1888.
Goldmedaille zu 120 Dukaten 1871, von E. Weigand und F. W. Kullrich. Generalsmedaille auf den Sieg über Frankreich. Kopf r. umher ein breites Band mit den Namen der deutschen Generäle, des Reichskanzlers von Bismarck sowie des Kriegs- und Marineministers Graf von Roon//Germania sitzt v. v. auf einem Podest, in der Rechten ein Schwert, die Linke auf einen Schild gestützt, l. die stehende Siegesgöttin, die einen Kranz über Germania hält, r. die stehende Friedensgöttin mit Eichenzweig und Füllhorn, im Abschnitt das Eiserne Kreuz zwischen den Jahreszahlen 1870 - 1871. 84,69 mm; 418,41 g.
Hüsken 7.277.1; Sommer K 70 und W 17.

GOLD. In Gold nur 25 Exemplare geprägt. Von größter Seltenheit. Prachtexemplar. Vorzüglich

Exemplar der Auktion Gerhard Hirsch Nachf. 186, München 1995, Nr. 1910 und der Slg. Hans-Wilhelm Wiebe, Auktion Fritz Rudolf Künker 120, Berlin 2007, Nr. 2040 (dort als Titelstück).

Das hervorragend gestaltete Medaillon wurde in Gold lediglich in 25 Exemplaren geprägt. Davon waren jeweils ein Exemplar für den Kaiser, für Reichskanzler Otto von Bismarck und für Kriegs- und Marineminister Albrecht von Roon sowie 22 Exemplare für die auf der Medaille genannten Generäle vorgesehen. Das Porträt des Kaisers entstand nach einem Gipsmodell des Berliner Bildhauers Carl Keil, die Rückseite entstand nach einem Entwurf des Dresdener Professors Theodor Grosse. Es handelt sich um eine der seltensten, bedeutendsten und begehrtesten Dokumente der preußischen und deutschen Geschichte.