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Convention, 1792-1795. Kleine Silbermedaille 1793, Hoffmann 158; Slg. Julius 336.

EUROPEAN COINS AND MEDALS
FRANKREICH, KÖNIGREICH

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Convention, 1792-1795.
Kleine Silbermedaille 1793, von A. Abramson, auf die Hinrichtung der Königin Marie Antoinette, Gemahlin von Louis XVI, Tochter Maria Theresias von Österreich, am 16. Oktober. Brustbild Marie Antoinettes l. mit Diadem und Witwenschleier//Furie mit Beil in der Linken und Fackel in der Rechten läuft nach r. und zerstört die am Boden liegende Waage der Gerechtigkeit und eine Lilie. 30,52 mm; 9,49 g.
Hoffmann 158; Slg. Julius 336.

R Herrliche Tönung, vorzüglich

Louis XVI, Gemahl Marie Antionettes, war ein König mit gewinnenden menschlichen, aber ohne staatsmännische Eigenschaften. Er konnte die Finanzkrise der französischen Monarchie trotz intensiver Reformarbeit seiner Regierung mit den Mitteln einer absolutistischen Staatsführung nicht lösen. Der Widerstand der privilegierten Stände zwang ihn zur Berufung der Generalstände, ein Anlaß zu den Ereignissen, die die Französische Revolution auslösten. Nach dem Sieg des Dritten Standes konnte er sich mit der Rolle eines konstitutionellen Monarchen nicht abfinden, die ihm in der neuen Verfassung zugedacht war. Als er von seinem verfassungsmäßigen Vetorecht Gebrauch machte und der Ausbruch des Krieges zwischen dem revolutionären Frankreich und den europäischen Mächten die Gefahr der bewaffnenten Gegenrevolution heraufführte, an der auch Marie Antoinette beteiligt war, wurde seine Stellung unhaltbar. Nach dem Sturm auf die Tuilerien wurde er mit seiner Familie im "Temple" gefangengehalten, am 21.9.1792 für abgesetzt erklärt und zum Tod durch die Guillotine verurteilt. Marie Antoinette wurde danach von ihren Kindern getrennt und in die Conciergerie gebracht. Ihr Todesurteil wurde am 14.10.1793 ausgesprochen.