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Die 1839er Platinrubel aus der Sammlung des Großfürsten Georgi Michailowitsch

Die Platinrubel von 1839 aus der Sammlung des Großfürsten Georgi Michailowitsch

Eine außergewöhnliche Reise durch die Geschichte – die Platinrubel 1839 aus den Sammlungen Hutten-Czapski und Georgy Mikhailovich

Am 31. Januar 2019 wurden die 3 Platinrubel von Zar Nikolaus I. im Rahmen der Berliner Auktion Nr. 316 (Losnummer 982-984) versteigert.

Die Geschichte der russischen Platinmünzen ist einfach faszinierend! Ab 1828 wurden unter Zar Nikolaus I. Platinmünzen in den Werten von 3, 6 und 12 Rubel geprägt – eine echte Revolution in der Geldgeschichte! Diese Raritäten sind nicht nur numismatische Schätze, sondern auch Zeugnisse technischer Innovationen, die es ermöglichten, das extrem hitzebeständige Platin zu bearbeiten. Die Münzen waren aus hochwertigem Ural-Platin gefertigt und erregten großes Aufsehen in Europa.

Besonders spannend sind die Jahrgänge 1839 und 1840, die als größte Raritäten gelten! Nur wenige Exemplare existieren heute noch, was sie für Sammler unglaublich wertvoll macht. Die Prägung war technisch anspruchsvoll: Das verwendete Material hatte oft Abweichungen in Masse und Feingehalt. Trotz ihrer Seltenheit konnten sich diese Münzen im Umlauf nicht durchsetzen und wurden schnell wieder an den Staat zurückgegeben.

Die Ikonographie der Münzen ist ebenfalls bemerkenswert – sie zeigen das Staatswappen mit den Provinzen Russlands und heben sich durch ihre schlichte Eleganz hervor. Der leidenschaftliche Sammler Emmerich Hutten-Czapski trug zur Dokumentation dieser Stücke bei, während Großherzog Georgy Mikhailovich Romanow eine beeindruckende Sammlung aufbaute.

Nach dem Ende der Prägung im Jahr 1845 verschwanden viele Münzen durch Einschmelzung oder blieben in privaten Sammlungen verborgen. Die drei hier angebotenen Platinrubel tauchten erst Jahrzehnte später wieder auf und haben eine aufregende Geschichte hinter sich – von Innsbruck bis zum Smithsonian Institute! Ihre Entstehungsgeschichte ist ein spannendes Kapitel der Numismatik, das zeigt, wie eng Geldgeschichte mit technologischen Entwicklungen verbunden ist.

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