Pressespiegel
Pressespiegel zu unseren Sommer-Auktionen 387-388 in 2023
Sommer-Auktionen 387-388 in der Presse
Ostsee-Zeitung, Schweriner Volkszeitung und Neue Presse Coburg berichten über seltene Münzen

Ostseezeitung vom 20. Juni 2023

„Mit Königspaar: Seltene Wismarer Silbermedaille wird für viel Geld versteigert.“ Diese Überschrift lasen die Tagezeitungsleser und Online-Abonnenten der Ostsee-Zeitung am 20. Juni 2023. Im Artikel darunter wurde die Geschichte einer seltene Silbermedaille aus dem Jahr 1675 erzählt, die der dänische König Christian V. im Jahr 1675 auf die Eroberung von Wismar und den feierlichen Einzug des dänischen Königspaares in die Stadt prägen ließ. Experten schätzen ihren Wert auf 7500 Euro, ließ die Zeitung ihre Leser im Folgenden wissen, um darauf hinzuweisen, dass jeder bei der Auktion die Chance habe, diese geprägte Erinnerung an die Geschichte der Stadt Wismar bei den Sommer Auktionen 2023 zu erwerben.

Ostsee-Zeitung vom 20.6.2023
Medaillen wie diese wurden zu jener Zeit als Erinnerung an besondere Ereignisse und mit besonders schönen Bildern und wichtigen Botschaften an verdiente Untertanen und erfolgreiche Feldherren verschenkt. Von der Wismarer Silbermedaille sind heute nur noch wenige Exemplare erhalten. Das bei der Auktion angebotene Stück war besonders prachtvoll und wechselte am Ende für 12.000 Euro den Besitzer. Zur Geschichte der Münze: Die 1675 geprägte Medaille von fast 60 Millimetern Durchmesser erinnert an eine bedeutende Episode der Geschichte Wismars: Auf der Vorderseite ist das dänische Königspaar, Christian V. (König von Dänemark und Norwegen, 1670-1699) und Charlotte Amalie (1650-1714), Tochter des Landgrafen von Hessen-Kassel, zu sehen. Der geharnischte König trägt den dänischen Elefantenorden und hält als Zeichen ihrer ehelichen Eintracht die Hand seiner Frau. In Wirklichkeit war diese Verbindung übrigens nicht so glücklich: Christian hatte mit seiner Mätresse Sophie Amalie Moth fünf Kinder. Die Rückseite der fast 75 Gramm schweren Silbermedaille zeigt den König zu Pferd in der Schlacht. Mit dem Feldherrnstab weist er auf die Stadt Wismar, die im Hintergrund angegriffen wird. Auch ohne Legende ist die zeitgenössische Bedeutung der Bilder klar: Wismar war im Westfälischen Frieden von 1648 an Schweden gefallen, dass wegen seiner Machtbestrebungen und des Bündnisses mit Frankreich unter Ludwig XIV. mit Dänemark, Brandenburg-Preußen, den Niederlanden und dem habsburgischen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches verfeindet war.

Schweriner Volkszeitung vom 20. Juni 2023

Die Frage, was die Auktion einer Münze in Osnabrück mit Schwerin zu tun hat, stellte am 20. Juni die Schweriner Volkszeitung – nicht ohne die Antwort im Artikel selbst zu geben: Im Vorspann war es bereits zusammengefasst: „Das Auktionshaus Künker aus Osnabrück versteigert eine von 12 geprägten goldenen Verdienstmedaillen des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin aus dem Jahr 1883.“ Wert: 10.000 Euro. Dass die Münze am Tag darauf sogar für 12.500 Euro den Besitzer wechselte, konnte die Redakteurin da natürlich noch nicht wissen. Wohl aber berichte sie den Lesern von gedruckter Tageszeitung und Online-Plattform relativ ausführlich über die Geschichte der Münze und ihre Bedeutung für die Stadt: Die goldene Münze hat ihren Ursprung [...] in der Landeshauptstadt, beim Bauherren des Schweriner Schlosses, Großherzog Friedrich Franz II. (1823 bis 1883), ist dort zu lesen und ebenso, dass einst nur zwölf Stück geprägt worden seien, und weiter: Die Verdienstmedaille habe der Großherzog im Jahr 1883 anlässlich der ersten Landesgewerbe- und Industrieausstellung zu Schwerin im Jahr 1883 geprägt, wie die Umschrift auf der Rückseite zeigt. Dort sei sie als Staatspreis für hervorragende Leistungen verliehen worden. „Er selbst sollte sie aber nicht überreichen. Vor der Staatspreisverleihung verstarb der Großherzog. Die von ihm geprägten Medaillen wurden von seinem Sohn Friedrich Franz III. (1851 bis 1897) verliehen.“

Auktion 387, Losnummer 449 Mecklenburg-Schwerin. Friedrich Franz II. 1842-1883. Goldene Verdienstmedaille zu 12 Dukaten 1883, von F. W. Kullrich. Von größter Seltenheit. Nur 12 Exemplare geprägt. Min. Kratzer, polierte Platte. Schätzung: 10.000 Euro, Zuschlag: 12.500 Euro

Neue Presse Coburg vom 25. Juni 2023

„1000 goldene 20-Mark-Stücke mit seinem Konterfei ließ Herzog Ernst II. [von Sachsen-Coburg und Gotha] einst prägen“, konnten die Leserinnen und Leser der Neuen Presse Coburg am 25. Juni in der Tageszeitung und online  lesen, und weiter: Die wertvolle Prägung aus dem Jahr 1872 zählt zum seltensten Typ aller Reichsgoldmünzen. Eine davon wechselte jetzt bei einer Versteigerung des [...] Auktionshauses Künker den Besitzer. Der Erlös in Höhe von 130.000 Euro (30.000 Euro über dem geschätzten Wert) war einer der Höhepunkte unter den Ergebnissen der Sommer-Auktionen 2023. „Das goldene 20-Mark-Stück ist ein Zeugnis der Coburger Geschichte [...] Solche Prachtexemplare sind äußerst selten und bei Sammlern entsprechend gesucht“, wird Künker-Geschäftsführer Andreas Kaiser im Artikel zitiert. Zur Geschichte der Münze: Nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 und dem Erlass des Reichsmünzgesetzes hatte Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha goldene 20-Mark-Stücke mit seinem Porträt in Auftrag gegeben. Von der seltensten Münze des sogenannten „Reichsgolds“ wurden lediglich 1000 Stück geprägt. Die meisten davon dürften inzwischen eingeschmolzen oder anders verloren gegangen sein. Den Vorderseitenstempel fertigte der Hof-Medailleur Professor Ferdinand Helfricht (1809-1892). Der auf der Münze dargestellte Souverän ist eine der interessantesten Persönlichkeiten der deutschen Hocharistokratie jener Zeit.

Auktion 388, Losnummer 1927 Sachsen-Coburg-Gotha. Ernst II. 1844-1893. 20 Mark 1872. Von großer Seltenheit, besonders in dieser Erhaltung. Prachtexemplar. Vorzüglich-Stempelglanz. Schätzung: 100.000 Euro, Zuschlag: 130.000 Euro
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