STADT 6 Mark o. J. (vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts).
STADT 6 Mark o. J. (vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts).
Schätzpreis : 1.500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Sehr schön Von dem vorliegenden Typus existieren Exemplare mit 5 verschiedenen Ziffernstempelungen (XII, VI, III, II und I), die Krumbach überzeugend mit der Aachener Mark-Währung in Verbindung bringt. Anhand einzelner datierbarer Prägungen mit Aachener Gegenstempeln kann Krumbach nachweisen, dass deren Prägejahre zwischen 1631 und 1639 liegen. Er legt die Entstehung dieses Geldes in die zweite Hälfte des 17. Jahrhunderts, also jener Zeit, als in Aachen keine neuen Münzen entstanden sind, genauer in die Jahre nach dem Stadtbrand 1656 und vor der Wiederaufnahme der Münzprägung im Jahre 1707. Brause-Mansfeld bringt die Aachener Gegenstempelung stark zirkulierter Silbermünzen in Verbindung mit der Besetzung Aachener Gebietsteile durch französische Truppen in den Jahren zwischen 1668 und 1670.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 4473 aus Auktion 116
| Nominal/Jahr | 6 Mark o. J. (vermutlich aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts). |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Brause-Mansfeld Tf. 1, 2; Krumbach 173.0.1; Maillet Suppl. Tf. 1, 5; Menadier 171 b (dort als Blinde Bausche bezeichnet) |