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Friedrich II., der Große, 1740-1786. Silbermedaille 1781, Marienb. -.

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
BRANDENBURG-PREUSSEN, PREUSSEN, KÖNIGREICH

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Losnummer 6398




Schätzpreis: 150,00 €
Zuschlag: 330,00 € (unter Vorbehalt)


Friedrich II. der Große, 1740-1786.
Silbermedaille 1781, von C. F. Krull, auf den Tod des Dichters, Kritikers und Philosophen Gotthold Ephraim Lessing. Büste Lessings halbl.//Acht Zeilen Schrift, oben Stern, unten Zweige. 43,40 mm; 29,04 g.
Marienb. -.

R Feine Patina, vorzüglich, von polierten Stempeln

Gotthold Ephraim Lessing wurde zwar nicht in Berlin, sondern am 22.01.1729 als Sohn eines Pastors in Kamenz geboren, jedoch hielt er sich lange Zeit dort auf. 1748 ging er zum ersten Mal nach Berlin, wo er Voltaire begegnete, seit 1751 arbeitete er dort für die "Berlinische priviligierte Zeitung" (später: Vossische Zeitung). Seinen Magistertitel erhielt er im April 1752 in Wittenberg. Im November darauf kehrte er nach Berlin zurück. Neben seinen wortgewandten kritischen Rezensionen, die u. a. seinen Ruf als Kunstkritiker begründeten, gab er dort auch die "Theatralische Bibliothek" (4 Bände) heraus. Im Jahre 1755 verfaßte er in Berlin das erste bürgerliche Trauerspiel "Miß Sara Sampson". 1760-1765 war Lessing als Sekretär des preußischen Kommandanten von Breslau, B. F. von Tauentzien, tätig; der gutbezahlte Posten gab ihm ausreichend Bewegungsfreiheit. So entstand 1766/1767 das Lustspiel "Minna von Barnhelm". Lessing starb am 15.02.1781 in Braunschweig.