Teaserbild
Trennline

Maximilian I., 1598-1651. 8 Dukaten 1598, München, Fb. 187; Witt. 775 Anm..

DEUTSCHE MÜNZEN UND MEDAILLEN
BAYERN, HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH

Zurück zur Listenansicht
In Merkliste legen

Losnummer 266




Schätzpreis: 50.000,00 €
Zuschlag: 85.000,00 €


Maximilian I. 1598-1651.
8 Dukaten 1598, München, auf seine Huldigung. 27,86 g. Û. MAXIMILIANVS Û DEI Ù G Ù CO Ù PAL Ù RHE Ù VTR Ù BAVA Û DVX Mit dem Herzogshut bedecktes, vierfeldiges Wappen (Pfalz/Bayern), zu den Seiten die geteilte Jahreszahl 15 - 98//(Kreuz, aus Punkten gebildet) SANCTVS Û HENRICVS Û ROM Ù IMPERATOR Û BAVAR Ù DVX Der gekrönte und geharnischte Kaiser Heinrich steht v. v. mit umgelegtem Mantel, in der Rechten Reichsapfel, in der Linken Zepter. Fb. 187; Witt. 775 Anm..

GOLD. Von großer Seltenheit. Vorzügliches Prachtexemplar

Zu den Charaktereigenschaften des Herzogs Maximilian I. zu dessen Huldigung diese Goldmünze in sehr wenigen Exemplaren geprägt wurde, zählte vor allem seine Gottesehrfurcht. Trotz der extrem reichen Fülle an Münzen, die er uns hinterlassen hat, gibt es nur sehr wenige Prägungen, auf denen er als stehende Figur abgebildet ist. Ein Porträt, wie es etwa auf den Münzen seines Kurfürstenkollegen Johann Georg I. von Sachsen zu sehen ist, gibt es auf den Prägungen Maximilians, der sich immer nur als Ausführenden des Willen Gottes verstand, nur bei einem einzigen, in Heidelberg geprägten Typ. Die vorliegende, sehr seltene Huldigungsprägung zeigt die Figur des bayerischen Herzogs und deutschen Kaisers Heinrich II. (995-1024), der 1146 heiliggesprochen wurde und dessen Nachfolge Maximilian 1598 antrat.