ATHEN. AR-Tetradrachme (subaerat), um 405 v. Chr.;
ATHEN. AR-Tetradrachme (subaerat), um 405 v. Chr.;
Schätzpreis : 500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Überdurchschnittlich erhalten. RR Attraktives Exemplar, gutes sehr schön Gegen Ende des Peloponnesischen Krieges prägte Athen diese subäraten Tetradrachmen, da u. a. durch den Ausfall der Siberproduktion in Laurion die Edelmetallvorräte erschöpft waren. Die Stadt mußte sogar auf die Tempelschätze zurückgreifen. Diese Tetradrachmen sind außerordentlich selten, da die Stücke 393/392 v. Chr. verrufen wurden.
Aristophanes, Frösche (405 v. Chr.), Chorlied (718-734, Übertragung W. Weiser): "Oftmals schien's uns, es hätt' die Stadt gelitten an Bürgern, welche gut und würdig, wie an den alten Münzen und dem "neuen Gold". Denn ganz und gar nicht waren jene falsch, sondern, ganz klar, die besten aller Münzen, sie nur allein richtig geschlagen und von gutem Klang bei den Griechen und den Barbaren überall. Nicht eine nehmen wir, dafür die üblen Kupferlinge, gestern, vorgestern erst geprägt, von grauslich schlechtem Schlag. Von den Bürgern kennen wir die edlen weisen Männer, die gerecht und fair und gut, die sich mühen auf dem Sportplatz, auch in Chören und in Kunst, diese schmähen wir, doch die schäbigen, fremden Pyrrhiasse, die Übelsten der schlimmen Üblen, die nehmen wir für alles her, die grad' erst Zugezogenen; die hätt' die Stadt vordem nicht mal als Brechsalz leichtfertig benutzt."
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Informationen zu Los 208 aus Auktion 104
| Nominal/Jahr | AR-Tetradrachme (subaerat), um 405 v. Chr.; |
|---|---|
| Seltenheit | Überdurchschnittlich erhalten. RR |
| Gewicht | 15,05 g |
| Zitate | Svoronos Pl. 15, 12-18 |