STADT Goldmedaille zu 2 Dukaten 1690,
STADT Goldmedaille zu 2 Dukaten 1690,
Schätzpreis : 4.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Äußerst selten. Sehr attraktives Exemplar, vorzüglich-Stempelglanz Aus dem Streit um die Nachfolge des 1685 verstorbenen Pfälzer Kurfürsten Karl entzündete sich 1688 eine Auseinandersetzung von europäischem Ausmaß, der Pfälzer Erbfolgekrieg (1688-1697). Während Philipp Wilhelm von der katholischen, habsburgfreundlichen Linie Pfalz-Neuburg (reg. 1685-1690) die umstrittene Nachfolge angetreten hatte, erhob der französische König Louis XIV von Frankreich Erbansprüche für die Frau seines Bruders, Lieselotte von der Pfalz. Nach der französischen Besetzung Kurkölns und der Eroberung Philippsburgs schlossen sich Brandenburg, Sachsen, Hannover und Hessen-Kassel mit der Unterstützung des englischen Königs Wilhelm von Oranien zum "Magdeburger Konzert" zusammen. Kaiser Leopold I., der sich bereits seit 1683 im Krieg mit den Türken befand, entschloß sich zum Zweifrontenkrieg. So konnte der Regensburger Reichstag von 1688 den Reichskrieg gegen Frankreich erklären. Im folgenden Jahr verstärkte sich spürbar die antifranzösische Stimmung angesichts der Gewalttaten und großen Zerstörungen an Rhein und Mosel, wovon Heidelberg, Mannheim, Worms und Speyer besonders betroffen waren. Diese Entwicklung begünstigte im Januar 1690 die Wahl Josefs I., des Sohns Leopolds I., zum römischen König. Die Wahl und Krönung fand aber aus Sicherheitsgründen nicht in Frankfurt am Main sondern in Augsburg statt.
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Informationen zu Los 8119 aus Auktion 221
| Nominal/Jahr | Goldmedaille zu 2 Dukaten 1690, |
|---|---|
| Seltenheit | Äußerst selten. |
| Zitate | Fb. -; Forster -; Slg. Horsky -; Slg. Julius - (vgl. 531); Slg. Montenuovo - |