BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM Karl Friedrich, 1746-1811. Rheingoldmedaille 1803,
BADEN-DURLACH, MARKGRAFSCHAFT, SEIT 1803 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 GROSSHERZOGTUM Karl Friedrich, 1746-1811. Rheingoldmedaille 1803,
Schätzpreis : 7.500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Nur 6 Exemplare geprägt. Vorzüglich Karl Friedrich konnte im Geist der Aufklärung bedeutende Reformen in der badischen Verwaltung, Gesetzgebung, im Erziehungswesen und in der Wirtschaft durchführen. Vor allem durch seine familiären Beziehungen zum Zarenhaus erreichte der Markgraf im Reichsdeputationshauptschluß von 1803 mehr als die Vervierfachung seines Territoriums und im Frieden von Preßburg sogar die Erhebung zum Kurfürsten. In den neuen Landesteilen wurde dem neuen, zum Kurfürst erhobenen Landesherrn gehuldigt. Anläßlich dieser Feiern in Mannheim, Lahr und Meersburg wurde von Johann Heinrich Boltschauser eine kleine Serie von drei Medaillen geschaffen. Diese Medaillen wurden wiederum - vermutlich jeweils in nur sechs Exemplaren - auch in Rheingold geprägt, was mit der Randschrift EX SABULIS RHENI (= aus Rheinsand) ausdrücklich hervorgehoben wurde. Franz Kirchheimer kannte in seinem 1972 veröffentlichten Katalog der deutschen Flußgoldprägungen von der hier angebotenen prachtvollen und äußerst seltenen Rheingoldmedaille auf die Mannheimer Huldigungsfeier nur ein einziges Vorkommen: R. Ball Nachf., Katalog 22/23, Berlin 1932, "unediert und Unikum", vorzüglich, RM 1.200,--. Ein anderes als das vorliegende Exemplar wurde in der Auktion der Sammlung der Markgrafen und Großherzöge von Baden, Sotheby's, Oktober 1995, Baden-Baden unter Nr. 7145 und in der Auktion von Stefan Sonntag, Stuttgart, vom 23.2.1999 unter Nr. 58 versteigert.
Informationen zu Los 2004 aus Auktion 339
| Nominal/Jahr | Rheingoldmedaille 1803, |
|---|---|
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. Nur 6 Exemplare geprägt. |
| Zitate | Haas 428; Wielandt/Zeitz 131 |