HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Maximilian I., 1598-1651. 8 Dukaten 1598, München,
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Maximilian I., 1598-1651. 8 Dukaten 1598, München,
Schätzpreis : 30.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar mit schöner Goldtönung, winz. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 269, Osnabrück 2015, Nr. 6804.
Zu den Charaktereigenschaften des Herzogs Maximilian I., zu dessen Huldigung diese Goldmünze in sehr wenigen Exemplaren geprägt wurde, zählte vor allem seine Gottesehrfurcht. Trotz der extrem reichen Fülle an Münzen, die er uns hinterlassen hat, gibt es nur sehr wenige Prägungen, auf denen er als stehende Figur abgebildet ist. Ein Porträt, wie es etwa auf den Münzen seines Kurfürstenkollegen Johann Georg I. von Sachsen zu sehen ist, gibt es auf den Prägungen Maximilians, der sich immer nur als Ausführenden des Willen Gottes verstand, nur bei einem einzigen, in Heidelberg geprägten Typ. Die vorliegende, sehr seltene Huldigungsprägung zeigt die Figur des bayerischen Herzogs und deutschen Kaisers Heinrich II. (995-1024), der 1146 heiliggesprochen wurde und dessen Nachfolge Maximilian 1598 antrat.
Informationen zu Los 156 aus Auktion 410
| Nominal/Jahr | 8 Dukaten 1598, |
|---|---|
| Münzstätte | München, |
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Fb. 187; Witt. 775 Anm; Spezialsammlung Bayern (Auktion Künker 108) 63 |