HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Maximilian II. Emanuel, 1679-1726. Goldmedaille zu 5 Dukaten 1722,
HERZOGTUM, SEIT 1623 KURFÜRSTENTUM, SEIT 1806 KÖNIGREICH Maximilian II. Emanuel, 1679-1726. Goldmedaille zu 5 Dukaten 1722,
Schätzpreis : 4.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives, fast vorzügliches Exemplar mit feiner Goldtönung Exemplar der Auktion Bankhaus Partin 50, München 1997, Nr. 514.
Karl Albert war der vierte Sohn Maximilians II. Emanuel. Er trat am 26. Februar 1726 die Regierung an. 1741 wurde er zum König von Böhmen ernannt. Unter dem Namen Karl VII. wurde er am 24. Januar 1742 zum römischen Kaiser erwählt und im selben Jahr in Frankfurt/M. gekrönt.
Auch wenn die Hochzeit des 25 Jahre alten Kurprinzen Karl Albert mit der zwanzigjährigen Kaisertochter Maria Amalia am 5. Oktober 1722 in Wien aus politischen und strategischen Motiven arrangiert worden war, hielt die Gemahlin, spätere Kurfürstin und Kaiserin immer fest zu ihrem Gatten, auch im Krieg ihres Gemahls gegen ihre eigene Cousine Maria Theresia. Maria Amalia, die von Karl Albert als Geschenk die Amalienburg im Nymphenburger Schloßpark erhielt, gebar ihrem Gatten sieben Kinder und überlebte ihn mehr als zehn Jahre, bis sie am 11. Dezember 1756 im Alter von 55 Jahren in München starb.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 228 aus Auktion 108
| Nominal/Jahr | Goldmedaille zu 5 Dukaten 1722, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Slg. Montenuovo -; Witt. 1859 |