BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. Silbermedaille 1648,
BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst, 1640-1688. Silbermedaille 1648,
Meine Notizen
Beschreibung
RR Feine Patina, leichte Bearbeitungsspuren am Rand, Felder altgeglättet, sonst attraktives Exemplar, sehr schön-vorzüglich
Bestand Hohenzollernmuseum Schloss Monbijou, Berlin (HM 8, MKB 1739). Aus dem Nachlass Kaiser Wilhelms I.
Christoph Melchior (*um 1615, Werder an der Havel; † 1664) wird 1642 von David Koch im Münzwesen ausgebildet, ab Januar 1644 Zollkontrolleur in Königsberg und ab dem 25.9.1646 Wardein (bis 1656). Im Jahre 1660 ist er als Münzinspektor tätig, er stirbt vor dem 1.10. 1664. Melchior hat für die zwei bekannten Medaillen mit seinem Zeichen CM (wie bei den Münzen als Wardein 1651 bis 1656) nicht selbst die Stempel geschnitten, sondern den Medailleur Johann Höhn den Älteren aus Danzig damit beauftragt. Dessen Stempelscheiderzeichen IH finden sich deshalb zusätzlich an unauffälligen Stellen im Medaillenbild. Ebenso gibt es von Johann Höhn dem Jüngeren eine Medaille in Kombination mit dem Zeichen des Caspar Geelhaar.
Prinz Friedrich Wilhelm von Oranien hatte 1644 in seinem Testament festgelegt, dass seine Tochter und deren Nachkommen, falls seine Linie aussterbe, die oranischen Lande erben sollten. Die vorliegende Medaille wurde zwei Jahre nach der Vermählung Friedrich Wilhelms mit Luise Henriette geprägt.
Informationen zu Los 4 aus Auktion 442
| Nominal/Jahr | Silbermedaille 1648, |
|---|---|
| Seltenheit | RR |
| Zitate | Brockmann 196; Marienb. 1560 a; Menadier 173 |