BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Johann Georg, 1571-1598. Portugalöser zu 10 Dukaten 1584, Berlin.
BRANDENBURG, MARKGRAFSCHAFT, SEIT DEM 14. JAHRHUNDERT KURFÜRSTENTUM Johann Georg, 1571-1598. Portugalöser zu 10 Dukaten 1584, Berlin.
Schätzpreis : 255.645 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Unikum. Vorzügliches Prachtexemplar der norddeutschen Renaissance Eine höchst bedeutende Münze der brandenburgischen und deutschen Münzgeschichte. Einer der wenigen in Deutschlang geprägten Portugalöser. Diese Münze geht auf die Prägungen König Manuels I. von Portugal zurück, der diese Münze 1499 zu 10 Cruzados im Wert von zunächst 3.900, seit 1517 4.000 Reis prägen ließ. Manuel war Großmeister des Christus-Ordens und deshalb setzte er dessen Kreuz auf die Rückseite. In Portugal wurden die Portuguez bis 1559 geprägt. Sie spiegelten den Reichtum Portugals durch den Handel mit Indien wieder. Hamburg nahm 1560 die Prägung auf. In Brandenburg ging unserer Münze schon ein Portugalöser von 1570 voraus.Der Wahlspruch des Kurfürsten auf der Rückseite des Stückes ist einem Psalm entnommen (PS 103.2). Dieser war dem Kurfürsten sicher als protestantisches Kirchenlied bekannt. Der Text ist von J. Gramann und die Melodie von H. Kugelmann, beides Königsberg 1540.
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Informationen zu Los 4001 aus Auktion 47
| Nominal/Jahr | Portugalöser zu 10 Dukaten 1584, |
|---|---|
| Münzstätte | Berlin. |
| Seltenheit | Unikum. |