STADT Einseitige Talerklippe 1633,
STADT Einseitige Talerklippe 1633,
Schätzpreis : 4.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von großer Seltenheit. Z. T. leichter Doppelschlag, fast vorzüglich Die Kaiserlichen hatten 1632 das Elsass räumen müssen und ihre Verwaltung in das befestigte und strategisch günstig gelegene Breisach verlegt. Zunächst wurde die Festung vom Gegner durch den Einsatz mobiler Kontingente vom Nachschub abgeschnitten, doch seit dem 7. Juli 1633 ließen die beiden gegnerischen Feldherrn, Rheingraf Otto und Markgraf Friedrich von Baden-Durlach, die Festung regelrecht belagern. Die folgenden Monate wurden für die Eingeschlossenen entbehrungsreich. Da sich auch die Bezahlung der Verteidiger aufgrund fehlenden Nachschubs verschlechterte, ließ der Festungskommandant Hannibal von Schauenburg bei den Breisacher Bürgern Edelmetallobjekte beschlagnahmen, um daraus Gold- und Silbermünzen in Klippenform zu prägen. Am 16. Oktober 1633 schlug ein unter Führung des Herzogs von Feria (Vizekönig von Valencia) herbeigeeiltes Entsatzheer die Belagerer in die Flucht.
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Informationen zu Los 4513 aus Auktion 116
| Nominal/Jahr | Einseitige Talerklippe 1633, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Berstett 84 var.; Brause-Mansfeld Tf. 5, 27; Maillet Tf. XVIII, 3 |