STADT Klippe zu 1 Goldgulden 1633,
STADT Klippe zu 1 Goldgulden 1633,
Schätzpreis : 2.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. RR Sehr schön Berstett erwähnt "zwei nur unbedeutend verschiedene Stempel" von diesem Typ. Ein Exemplar des vorliegenden, feineren Stempeltyps mit leicht schräg gestellten Schilden zu Seiten des Reichsapfels und kleinerem "S" in BRISIACAE kam auch in der Auktion L. & L. Hamburger, 10. April 1899, Nr. 587 vor.
Die Kaiserlichen hatten 1632 das Elsaß räumen müssen und ihre Verwaltung in das befestigte und strategisch günstig gelegene Breisach verlegt. Zunächst wurde die Festung vom Gegner durch den Einsatz mobiler Kontingente vom Nachschub abgeschnitten, doch seit dem 7. Juli 1633 ließen die beiden gegnerischen Feldherrn, Rheingraf Otto und Markgraf Friedrich von Baden-Durlach, die Festung regelrecht belagern. Die folgenden Monate wurden für die Eingeschlossenen entbehrungsreich. Da sich auch die Bezahlung der Verteidiger aufgrund fehlenden Nachschubs verschlechterte, ließ der Festungskommandant Hannibal von Schauenburg bei den Breisacher Bürgern Edelmetallobjekte beschlagnahmen, um daraus Gold- und Silbermünzen in Klippenform zu prägen. Am 16. Oktober 1633 schlug ein unter Führung des Herzogs von Feria (Vizekönig von Valencia) herbeigeeiltes Entsatzheer die Belagerer in die Flucht.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 4529 aus Auktion 144
| Nominal/Jahr | Klippe zu 1 Goldgulden 1633, |
|---|---|
| Seltenheit | RR |
| Zitate | Berstett 83 var.; Brause-Mansfeld Tf. 3, 1 var.; Fb. 395 (dort als Dukat bezeichnet) |