Philippicus, 711-713. AV-Solidus, Constantinopolis, 10. Offizin;
Philippicus, 711-713. AV-Solidus, Constantinopolis, 10. Offizin;
Meine Notizen
Beschreibung
R Min. gewellt, kl. Kratzer, gutes sehr schön
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 295, Osnabrück 2017, Nr. 1261.
Philippicus wurde einige Monate vor der Ermordung des Iustinianus II. in Chersonessos zum Kaiser ausgerufen. Er war ein Anhänger des Monotheletismus, einer christologischen Lehre, nach der Christus zwei Naturen, aber nur einen Willen hat. Die Propagierung dieser Lehre, die 680 auf dem 3. Konzil von Constantinopolis als Häresie verurteilt worden war, beschwor neuen religiösen Unfrieden herauf. Papst Constantin (708-715) weigerte sich, den neuen Kaiser anzuerkennen. Am 3. Juni 713 wurde Philippicus abgesetzt, geblendet und ins Exil geschickt. Am 20. Januar 714 starb der Exkaiser, sein Grab befindet sich im Kloster Dalmatoi.
Informationen zu Los 1007 aus Frühjahrs-Auktion 438
| Nominal/Jahr | AV-Solidus, |
|---|---|
| Münzstätte | Constantinopolis, 10. Offizin; |
| Seltenheit | R |
| Gewicht | 4,32 g |
| Zitate | DOC 1 j; Sear 1447 |