KÖNIGREICH PREUSSEN (1701-1918)
KÖNIGREICH PREUSSEN (1701-1918)
Schätzpreis : 300 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
II Der Orden wurde am 5. Dezember 1841 als gemeinsamer Orden der beiden fürstlichen Häuser von Hohenzollern von Fürst Friedrich Wilhem Constantin von Hohenzollern-Hechingen und Fürst Carl von Hohenzollern-Sigmaringen gestiftet. In Folge des Staatsvertrages zwischen dem Königreich Preußen und den beiden hohenzollerschen Fürstentümern vom 7. Dezember 1849, in dem die Übergabe der beiden letzteren an Preußen geregelt worden war, stiftete König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen am 16. Januar 1851 den Königlichen Hausorden in zwei Abteilungen (1. Abteilung: Kreuze; 2. Abteilung: Adler) mit jeweils drei Klassen (Großkomtur, Komtur und Ritter), wozu noch ein Silbernes Kreuz bzw. ein Silberner Adler hinzukam, die als 4. Klasse ab 1861 als „Inhaber“ bezeichnet wurden. In den Stiftungsstatuten war zudem noch als einmal zu verleihende Auszeichnung die Hohenzollersche Denkmünze vorgesehen, „. . . zur Belohnung für diejenigen . . . welche in den verschiedenen, im Jahre 1848 und 1849 vorgefallenen Gefechten ihre Treue bewahrt haben“. 1861 wurden als besondere Ordensklasse zum Großkomtur an achtstrahliger und zum Komtur ein sechsstrahliger Bruststern gestiftet. 1864 erfolgte für alle Klassen der ersten Abteilung die Stiftung der Schwerter (für Verdienste vor dem Feind) und der Schwerter am Ring. Als besonderer Gnadenerweis konnten die Insignien der Großkomture der 1. Abteilung in Brillanten verliehen werden. In der zweiten Hälfte des Ersten Weltkriegs (ab 1916) diente das Ritterkreuz mit Schwertern als besondere Tapferkeitsauszeichnung und als Vorraussetzung für eine spätere Verleihung des Ordens „Pour le mérite“. Kaiser Wilhelm II. hat nach 1918 in seinem Exil beide Abteilungen bis zu seinem Tod 1941 weiter verliehen.
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