SACHSEN, KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918)
SACHSEN, KURFÜRSTENTUM (BIS 1806) UND KÖNIGREICH (1806-1918)
Schätzpreis : 100 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
II Es dürfte sich hierbei um eine nicht-deutsche Anfertigung vom Ende des 19. Jahrhunderts handeln.
Gestiftet am 31. Dezember 1850 von König Friedrich August II. als zunächst fünfklassiger (Großkreuz, Komtur 1. und 2. Klasse, Ritter und Kleinkreuz) allgemeiner Verdienstorden (1. Modell). Als besonderer Gnadenerweis konnte das Großkreuz 'mit Brillanten verliehen werden. Ab 1858 wurde das Kleinkreuz als Ehrenkreuz bezeichnet. 1861 wurde eine affiliierte zweistufige (Gold und Silber) Medaille gestiftet und 1866 wurden für alle fünf Klassen die Schwerter gestiftet. Von 1870 an (bis 1906) war die Verleihung aller Klassen auch mit Schwertern am Ring (direkt über dem Kreuz angebracht) möglich.
1876 wurde mit dem Erlaß neuer Ordensstatuten das bisherige Portrait Kurfürst Johann 'des Beständigen durch das Portrait Herzog Albrechts III. 'des Beherzten auf dem Aversmedaillon (2. Modell, 1. Ausführung) ersetzt (beschlossen 1875). Durch die neuen Statuten wurde auch die Ritterklasse in 1. und 2. Klasse aufgeteilt, das Ehrenkreuz und die Medaillen abgeschafft, sowie das Albrechtskreuz als dem Orden affiliiertes Ehrenzeichen eingeführt. 1883 erfolgte die Einführung eines Goldenen Bruststerns zum Großkreuz mit einem besonderen Schulterband als über dem normalen Großkreuz angesiedelte Sonderstufe. 1890 erfolgte die Stiftung des zwischen dem Komtur 2. Klasse und dem Ritter 1. Klasse angesiedelten Offizierkreuzes. Ab 1893 konnte der goldene Bruststern zum Großkreuz auch ohne das besondere Schulterband verliehen werden. 1901 erfolgt die Einführung des Ritterkreuzes 1. Klasse mit der Krone. 1903 erhielt der goldene Bruststern mit dem besonderen Schulterband eine silberne Krone.