SALZBURG, ERZBISTUM Max Gandolph von Küenburg, 1668-1687. Fünfundzwanzigfache Dukatenklippe 1668,
SALZBURG, ERZBISTUM Max Gandolph von Küenburg, 1668-1687. Fünfundzwanzigfache Dukatenklippe 1668,
Schätzpreis : 60.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von großer Seltenheit. Attraktives Exemplar, fast vorzüglich Exemplar des Fürstlich Fürstenbergischen Münzkabinettes Donaueschingen, Teil 1, Auktion Helbing Nachf. 67, München 1932, Nr. 382.
Max Gandolph von Küenburg, der am 30. Juli 1668 im Alter von 45 Jahren zum Erzbischof von Salzburg gewählt wurde, besaß - im Gegensatz zu seinen barock eingestellten Vorgängern - eine eher kühle und praktische Natur, unter der die polizeiliche Seite der Gesetzgebung stark in den Vordergrund trat. So ist es kein Zufall, daß die Hexenverfolgungen gerade unter ihm ihren Höhepunkt erreichten, zumal diese Kulturverirrung mehr als polizeiliche und weniger als eine religiöse Angelegenheit aufgefaßt wurde. Max Gandolph schränkte das Luthertum in Salzburg massiv ein und bewirkte eine erste große Auswanderungswelle der Protestanten. Allein 1684 verließen etwas 1.000 Personen Osttirol und wandten sich nach Deutschland. Als Bauherr vollendete der Erzbischof den Dom durch Errichtung der Altäre in den Kapellen des Langhauses. Da sich Kaiser Leopold I. seinen Einfluß bei der Papstwahl sichern wollte, wurde Max Gandolph Kardinal. Dieses Amt bekleidete er aber nicht lange, da er 1687 nach einer kurzen Krankheit starb.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 8098 aus Auktion 221
| Nominal/Jahr | Fünfundzwanzigfache Dukatenklippe 1668, |
|---|---|
| Seltenheit | Von großer Seltenheit. |
| Zitate | Fb. 791 ("Rare"); Zöttl 1919 |