STADT Einseitige Klippe zu 2 Dukaten 1623.
STADT Einseitige Klippe zu 2 Dukaten 1623.
Schätzpreis : 20.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von allergrößter Seltenheit. Vorzüglich
Exemplar der Auktion Dr. Busso Peus Nachf. 390, Frankfurt/Main 2007, Nr. 220. Exemplar der Auktion Münzen und Medaillen AG 81, Basel 1995, Nr. 1388. Exemplar der Slg. Vogel, L. Hamburger, 10.11.1924, Nr. 156. Exemplar der Slg. Doubletten des Kgl. Münzcabinetts zu Berlin, Auktion Adolph Hess Nachf., Frankfurt/Main 1903, Nr. 6552.
Im Sommer 1622 marschierten Verbände der Katholischen Liga unter Generalleutnant Tilly in die Pfalz ein. Anfang November standen sie vor der 1608 zur Festung ausgebauten Stadt Frankenthal. Tilly entschloss sich, in Anbetracht des herannahenden Winters auf eine Belagerung zu verzichten und stattdessen die Stadt durch eine Blockade vom Nachschub abzuschneiden. In den folgenden Monaten verschlechterte sich die Situation der eingeschlossenen Bürger und Soldaten zusehends. Die Vorräte schrumpften und das Geld wurde knapp. Um die Zahlung des Solds weiterhin gewährleisten zu können, wurden Notmünzen aus eingeschmolzenen Edelmetallen geprägt. Die Lage der Eingeschlossenen wurde immer aussichtsloser, und auf einen Entsatz der Stadt war nicht mehr zu hoffen. Die Übergabe der Stadt erfolgte gemäß eines am 29. März 1623 geschlossenen Vertrages.
Informationen zu Los 368 aus Auktion 285
| Nominal/Jahr | Einseitige Klippe zu 2 Dukaten 1623. |
|---|---|
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. |
| Zitate | Brause-Mansfeld - (vgl. Tf. X); Ehrend - (vgl. 1, dort im Gewicht von 2,5 g); Maillet - (vgl. Tf. 39,1); Fb. 935 b; Brozatus -; Slg. Whiting - |