VIENNOIS Humbert II, 1333-1349. Florin d'or o. J.
VIENNOIS Humbert II, 1333-1349. Florin d'or o. J.
Schätzpreis : 1.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Selten in dieser Erhaltung. Attraktives, vorzügliches Exemplar Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 155, Osnabrück 2009, Nr. 3188.
Graf Guigues IV. von Albon (gest. 28. Juni 1142) führte in seinem Wappen einen Delfins, weswegen er den Beinamen "der Delfin" (frz. "le Dauphin") erhielt. Unter seinen Nachkommen wurde aus dem Beinamen ein erblicher Titel und der Delfin zum festen Bestandteil des Wappens der Grafschaft. Dadurch wurde aus der "Grafschaft Albon" die "Dauphiné de Viennois", später nur noch Dauphiné genannt. Die Dauphiné des Viennois erhielt 1152 durch Kaiser Friedrich I. "Barbarossa" (1150-1192) das Münzrecht, erste eigenständige Gepräge begegnen erst fast 150 Jahre später unter Humbert I. (1281-1307). 1349 übertrug der letzte Dauphin Humbert II. (1333-1349) die Dauphiné an den französischen Prinzen Charles (später König Charles V., 1364-1380). Aus lehensrechtlichen Gründen (die Dauphiné war als Teil des Königreichs Burgund ein Lehen des Heiligen Römischen Reiches) wurde fortan der jeweils älteste Sohn des französischen Königs zum Dauphin bestellt.
Informationen zu Los 2462 aus Auktion 227
| Nominal/Jahr | Florin d'or o. J. |
|---|---|
| Seltenheit | Selten in dieser Erhaltung. |
| Zitate | Fb. 246; Boudeau 1059; Duplessy 2431; Poey d'Avant 4867 |