Karl der Große, 768-814. Denar, Clermont-Ferrand.
Karl der Große, 768-814. Denar, Clermont-Ferrand.
Schätzpreis : 5.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit. Wohl unedierte Variante. Vorzügliches Exemplar Der auf den Münzen zu findende Stadtname ARVARNIS geht auf die Zeit zurück, als Clermont unter dem Namen "Augustonemetum" Verwaltungssitz der gallo-römischen Civitas der Averner war. Die Averner waren ein gallischer Stamm, der nach der Niederlage ihres Häuptlings Vercingetorix bei Alesia (52 v. Chr.) dem Römischen Reich eingegliedert wurde. Bereits seit dem 4. Jahrhundert war Clermont Bischofssitz. Der Name "Clairmont" taucht erstmals in einer Urkunde des Jahres 848 auf. Das vorliegende Exemplar weist im Gegensatz zu dem bei G. Depeyrot und K. F. Morrison/H. Grunthal beschriebenen Typ als Beizeichen einen Keil zwischen den zwei Zeilen der Legende auf. Von dem Typus ohne Keil kannte G. Depeyrot lediglich zwei Exemplare in öffentlichen Sammlungen.
Informationen zu Los 1627 aus Auktion 263
| Nominal/Jahr | Denar, |
|---|---|
| Münzstätte | Clermont-Ferrand. |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. Wohl unedierte Variante. |
| Gewicht | 1,16 g |
| Zitate | M./G. 176 var; Depeyrot 327 var. |