Karl der Große, 768-814. Denar, Treviso.
Karl der Große, 768-814. Denar, Treviso.
Schätzpreis : 7.500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von allergrößter Seltenheit. Eines von zwei bekannten Exemplaren. Korrosionsspuren, sonst attraktives, sehr schönes Exemplar Es handelt sich um das Exemplar aus dem 1994 entdeckten Fund von Zwentendorf an der Donau (Alram, M. / Hahn, W. / Winter, H.: Außergewöhnliche Streufundmünzen der Spätantike und des Mittelalters aus Österreich II, in: Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft, S. 77-80). Das Stück gehört zur Gruppe der "neutralen Prägungen" (H. H. Völckers) Karls des Großen, die auf ihrer Rückseite lediglich den Titel ReX Francorum, ohne Hinweis auf die Münzstätte, angeben und höchstwahrscheinlich in Norditalien geprägt worden sind. E. Gariel hielt das T in der Rückseitenumschrift für einen Hinweis auf die Münzstätte Treviso oder Turin (Gariel XI, 167), wohingegen sich A. de Longperier (Cent deniers de Pépin, de Carloman et de Charlemagne découverts près d'Imphy en Nivernais, in: RN 13, 1858, S. 248), J. Lafaurie (Trésor de monnaies carolingiennes découvert dans la Jura, New York 1958, S. 412) und H. H. Völckers (Karolingische Münzfunde der Frühzeit, Göttingen 1965, S. 41-44 und 174) für Pavia (Ticinum) entschieden. Es besteht jedoch eine augenfällige Ähnlichkeit dieser zu der Vorderseite von Typ M./G. 214, mit der Rückseitenlegende +TARVISIVS, bei dem es sich um den Nachfolgetypus handeln könnte. Auffällig ist ebenfalls das niedrige Gewicht von gerade einmal 0,98 g.
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Informationen zu Los 2101 aus Auktion 217
| Nominal/Jahr | Denar, |
|---|---|
| Münzstätte | Treviso. |
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. Eines von zwei bekannten Exemplaren. |
| Zitate | M./G. -; Depeyrot 1079 C |