Karl der Große, 768-814. Denar, unsichere Münzstätte (Verdun oder Worms).
Karl der Große, 768-814. Denar, unsichere Münzstätte (Verdun oder Worms).
Schätzpreis : 7.500 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit. Korrosionsspuren, sehr schön-vorzüglich
G. Depeyrot und K. Morrison/H. Grunthal kannten von dem vorliegenden Typ lediglich drei Exemplare in öffentlichen Sammlungen (Berlin und Paris). Das hier zur Versteigerung gelangende Stück wurde 2011 von einem Sondengänger in Hessen gefunden und ordnungsgemäß beim zuständigen Landesamt für Denkmalpflege gemeldet (LfD.DA.EV 2012: 113).
Die Zuweisung an die Münzstätte ist nicht zweifelsfrei gesichert. Während Georges Depeyrot das Exemplar nach Verdun legte, hielt Hans Hermann Völckers (Karolingische Münzfunde der Frühzeit, S. 162: Ilanz hoard XXIV.28) auch eine Lesung von V-O-R-M und damit eine Prägung in Worms (lat. Wormatia) für möglich. Diese Zuweisung wird durch den Fund eines Exemplars in Mainz (Christian Stoess, Die Münzen, in: Egon Wamers: Die frühmittelalterlichen Lesefunde aus der Löhrstrasse (Baustelle Hilton II) in Mainz, Mainz 1994, S. 178, Nr. 30) gestützt.
Informationen zu Los 2037 aus Auktion 323
| Nominal/Jahr | Denar, |
|---|---|
| Münzstätte | unsichere Münzstätte (Verdun oder Worms). |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Gewicht | 0,85 g |
| Zitate | Depeyrot 1119; M./G. 305 |