Ludwig der Fromme, 814-840. Obol, unbestimmte Münzstätte (höchstwahrscheinlich Narbonne).
Ludwig der Fromme, 814-840. Obol, unbestimmte Münzstätte (höchstwahrscheinlich Narbonne).
Schätzpreis : 1.200 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit. Sehr schön + Exemplar der Auktion Fritz Rudolf Künker 165, Osnabrück 2010, Nr. 75.
Das vorliegende Exemplar gewährt einen interessanten Einblick in die Prägung der Christiana-Religio-Pfennige, die keinen Namen einer Münzstätte überliefern. Während die Rückseite die abgekürzte Umschrift +PANARELICIO präsentiert, zeigt die Vorderseite mit +LDVCSIMP eine Legende, die ansonsten nur von Denaren der Münzstätte Narbonne bekannt ist. (M./G. 431 und Depeyrot, G.: Le numéraire carolingien, Wetteren 2008, Nr. 691 mit der Rückseitenlegende NAR / BONA). Man könnte also annehmen, dass dieses Exemplar den Nachfolgetyp des nach dem zweizeiligen Stadtnamentyp (Prägung ca. 818-822/823) geprägten Christiana-Religio-Typs (Prägung ca. 822/823-840) aus der Münzstätte Narbonne darstellt (vgl.: Steinbach, S.: Ein faszinierender Obol aus der Zeit Ludwigs des Frommen (814-840), in: Numismatisches Nachrichtenblatt 4/2010, S. 142).
Informationen zu Los 2146 aus Auktion 227
| Nominal/Jahr | Obol, |
|---|---|
| Münzstätte | unbestimmte Münzstätte (höchstwahrscheinlich Narbonne). |
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Zitate | M./G. -; Prou -; Coupland -; Depeyrot -; Gariel - |