OSISMII. B-1/4 Stater, 2./1. Jahrhundert v. Chr.;
OSISMII. B-1/4 Stater, 2./1. Jahrhundert v. Chr.;
Meine Notizen
Beschreibung
Von allergrößter Seltenheit. Min. korrodiert, kl. Einhieb auf dem Revers, fast vorzüglich/vorzüglich
Exemplar der Sammlung Topp, Dormagen.
Exemplar der Auktion Münz Zentrum 104, Köln 2000, Nr. 87.
Die Prägungen der Osismii fallen durch die charakteristischen Köpfe an Perlenketten auf, die das Porträt auf dem Avers umgeben. In der Forschung wird die Deutung als Darstellung des Kopfkultes diskutiert. Die Kelten schlugen ihren Feinden die Köpfe ab und banden sie um den Hals ihrer Pferde oder spießten sie auf Lanzen auf. Abweichend könnte es sich auch um die gallische Gottheit Ogmios handeln, deren Begleiter mit Ketten an seinem Mund befestigt waren. Hooker, J., Celtic Improvisations: An Art Hictorical Analysis of Coriosolite Coins, in: BAR 1092, 2002: https://doi.org/10.30861/9781841714707 (zuletzt aufgerufen am 3. Juli 2025); vgl. zu den Prägungen der Osismii auch Abollivier, P., Le monnayage des Osismii, Saint-Germain-en-Laye 2008.
Informationen zu Los 51 aus Frühjahrs-Auktion 438
| Nominal/Jahr | B-1/4 Stater, 2./1. Jahrhundert v. Chr.; |
|---|---|
| Seltenheit | Von allergrößter Seltenheit. |
| Gewicht | 1,03 g |
| Zitate | Delestrée/Tache vergl. 2216 (Pferd r.); de la Tour 6506 |