ANONYM. AR-Quinar, 1. Jahrhundert v. Chr.;
ANONYM. AR-Quinar, 1. Jahrhundert v. Chr.;
Schätzpreis : 100 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
RR Sehr schön Diese Stücke imitieren die 100/50 v. Chr. geprägten Quinare des Nauheimer Typs. Die Prägung erfolgte mittels einer speziellen Prägetechnik (Verwendung einer Fixierhilfe), häufig (wenn nicht sogar ausschließlich) wurden ältere gallische oder süddeutsche Prägungen als Schrötlinge verwendet. Siehe Nick, Michael, Gabe, Opfer, Zahlungsmittel. Strukturen keltischen Münzgebrauchs im westlichen Mitteleuropa, Band 1, Rahden 2006, S. 67.
Keller hält es für möglich, daß die Wulst-Rinnenprägungen rituellen Zwecken dienten (S. 22). Auch andere Anläße für diese Überprägungen sind denkbar: Z. B. Aufteilung einer großen Charge ortsfremder Gepräge, Tributzahlungen an Germanen oder Rohmaterialmangel. Siehe auch Ziegaus in SFMA 19, S. 25 ff.
Informationen zu Los 4381 aus Auktion 243
| Nominal/Jahr | AR-Quinar, 1. Jahrhundert v. Chr.; |
|---|---|
| Seltenheit | RR |
| Gewicht | 1,66 g |