STADT Blei-Notmünze zu 1 Unze 1631,
STADT Blei-Notmünze zu 1 Unze 1631,
Schätzpreis : 4.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Äußerst selten. Stempelfehler auf der Rückseite, sehr schön Aus Sammlung Virgil M. Brand, Leu Numismatik AG, Zürich, Auktion 70, 6672.
Während der Belagerung Greifswalds durch schwedische Truppen im Dreißigjährigen Krieg wurde im Mai 1631 in Ermangelung anderen Materials von den Bürgern der gesamte Vorrat an Kupfer und Zinn eingefordert, um hieraus zur Bezahlung der kaiserlichen Truppen Münzen prägen zu lassen. Am 13. Juni 1631 machte der Rat bekannt, dass die kaiserlichen Truppen bereit seien, die zinnernen Notmünzen anzunehmen, falls die Bürger der Stadt ein Gleiches täten. Das Notgeld hatte jedoch nicht lange Gültigkeit, da die Stadt bereits drei Tage später in schwedische Hände fiel. Über die Notprägungen Greifswalds aus den Jahre 1631 schreibt Brause-Mansfeld: "Sie sind bald von der Welt verschwunden und von ... ausserordentlicher Seltenheit...".
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Informationen zu Los 4533 aus Auktion 116
| Nominal/Jahr | Blei-Notmünze zu 1 Unze 1631, |
|---|---|
| Seltenheit | Äußerst selten. |
| Zitate | Brause-Mansfeld Tf. 11, 4; Maillet Tf. XLIII, 4; Slg. Pogge 1351 |