URKUNDEN, DOKUMENTE UND STATUTEN
URKUNDEN, DOKUMENTE UND STATUTEN
Schätzpreis : 4.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
RRRR I-II Außerordentlich schön gestaltete mehrseitige Urkunde in handwerklich hervorragend ausgeführter Mappe in farbfrischer und nahezu neuwertiger Erhaltung und von allergrößter Seltenheit. Badische Adelsdiplome sind nahezu überhaupt nicht auf dem Markt zu finden, da zu Zeiten des Großherzogtums von 1806 bis 1918 nur sehr wenige Adelstandserhebungen oder Adelspromotionen erfolgt sind (wie z. B. in der ursprünglich reichsritterlichen, seit 1716 reichsfreiherrlichen Familie von und zu Bodman, die 1902 von Großherzog Friedrich (1826-1907) in der Primogenitur in den großherzoglich badischen Grafenstand erhoben wurden).
Franz Albert Friederich, geboren am 18. Februar 1775, war badischer außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister am württembergischen und am hessischen Hof, sowie großherzoglich badischer Geheimer Rat II. Klasse. Er wurde am 18. April 1833 von Großherzog Leopold (1790-1852) in den großherzoglich badischen erblichen Adelsstand mit dem Prädikat von Friederich erhoben. Er ist Autor des 1816 in Karlsruhe bei Gottlieb Braun erschienen Werkes Geschichte der nach Rom entführten Heidelberger Bibliothek, welches noch heute in einer Neuauflage im Buchhandel erhältlich ist. Er verstarb am 19. April 1843 in Karlsruhe und fand dort auch seine letzte Ruhe. Sein Sohn Franz Eduard v. Friedrich war 1840 Regierungsrat in Konstanz und sein Sohn Albert v. Friedrich diente in der badischen Armee als Rittmeister.
Informationen zu Los 8135 aus Auktion 235
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