BISTUM Domkapitel. Reichstaler 1617.
BISTUM Domkapitel. Reichstaler 1617.
Schätzpreis : 15.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
Von größter Seltenheit. Henkelspur, sehr schön Im Jahre 1363 hat Bischof Ludwig aus Geldnöten dem Domkapitel das Münzrecht verkauft, aus diesem Grund war im Bistum Halberstadt der wohl seltene Fall, daß nicht der Landesherr, sondern das Domkapitel Münzen prägen ließ. Starke Bischöfe wie Kardinal Albrecht von Brandenburg setzten sich darüber hinweg und ließen selbst prägen. Für die minderjährigen postulierten Bischöfe seit 1613 führte sowieso das Domkapitel die Regentschaft.
Die seit 1547 ruhende Münzprägung in Halberstadt wurde 1614 unter dem Münzmeister Henning Schreiber wieder aufgenommen. Während Groschen mit der Jahreszahl 1614 vorkommen, war die Existenz des ersten, mit den Jahreszahlen 1615, 1616 und 1617 geprägten Talertyps des Halberstädter Domkapitel nur durch die Münzakten belegt. Besser, Brämer und Bürger kommen wie schon Tornau zu der Erkenntnis, daß die im Niedersächsischen Münzarchiv von Dr. Max Barfeldt erwähnten Taler dieses Typs wohl komplett während der Kipperzeit, oder in den anschließenden Kriegswirren, dem Schmelztiegel zum Opfer gefallen sind.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 4232 aus Auktion 122
| Nominal/Jahr | Reichstaler 1617. |
|---|---|
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Zitate | Besser/Brämer/Bürger -; Dav. -; Zepernick - |