STADT 1/2 Portugalöser zu 5 Dukaten o. J. (1668-1673).
STADT 1/2 Portugalöser zu 5 Dukaten o. J. (1668-1673).
Schätzpreis : 50.000 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
GOLD. Von größter Seltenheit. Sehr attraktives Exemplar mit feiner Goldpatina. Winz. Randfehler, vorzüglich
Exemplar der Slg. Kaufmann, Auktion Hess/Leu, Luzern 1969, Nr. 1026.
Die Prägung der Portugalöser geht auf König Manuel I. von Portugal zurück, der diesen Münztyp ("Portuguez") zuerst 1499 zu 10 Cruzados im Wert von zunächst 3.900, seit 1517 4.000 Reis prägen ließ. König Manuel war Großmeister des Christusordens und setzte deshalb das Christuskreuz auf die Rückseite. In Portugal wurden die Portuguez bis 1559 geprägt. Sie spiegelten den Reichtum Portugals durch den Handel mit Indien wider.
Hamburg prägte seit der Mitte des 16. Jahrhunderts 10-Dukatenstücke ("Portugalöser") sowie Halb- und Viertelportugalöser, die den portugiesischen Portuguez als Vorbild hatten. Auf der Vorderseite prangt das Stadtwappen, die Stadtburg, in einem doppelten Schriftkreis, in dem ausdrücklich auf das portugiesische Vorbild hingewiesen wird. Die Rückseite ziert ein portugiesisches Kreuz. Im 17. Jahrhundert wurden die Münzbilder vielfältiger. Das Kreuz wurde aufgegeben und das Stadtwappen erschien als Teil eines Gesamtbildnisses. Bezüge zur Hamburger Bank, Handel und Kommerz, sowie politische Ereignisse bestimmten das Münzbild. Die Bank-Portugalöser wurden zum Zeugnis feinster Stempelschneiderkunst und des Reichtums der Hansestadt.
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Informationen zu Los 5014 aus Auktion 176
| Nominal/Jahr | 1/2 Portugalöser zu 5 Dukaten o. J. (1668-1673). |
|---|---|
| Seltenheit | Von größter Seltenheit. |
| Zitate | Fb. 1092; Gaed. II, 6 |