HERRSCHAFT Dietrich III., 1331-1361. Turnose o. J., Heinsberg.
HERRSCHAFT Dietrich III., 1331-1361. Turnose o. J., Heinsberg.
Schätzpreis : 600 €
Zuschlag
Meine Notizen
Beschreibung
R Sehr schön Ungefähr gleichzeitig mit dem Einsetzen der Jülicher Münzprägung um das Jahr 1297 begannen auch die mit der Macht und Bedeutung Jülichs konkurrierenden Herren von Heinsberg mit der Prägung von Münzen. Daneben stellten auch kleinere Herrschaften in der Umgebung - wie Randerath (siehe Nr. 64/45) und Schönforst (siehe Nr. 64/16) - Münzen her, um sie vor allem in der nahegelegenen Reichsstadt Aachen absetzen zu können. Schon gegen Ende des 14. Jahrhunderts hatten sich die Herzöge von Jülich als mächtigstes Geschlecht der Region auch in der Münzpolitik durchgesetzt, und die Tätigkeit der kleinen Münzstätten nahm ihr Ende. Die Heinsberger Münzen dokumentieren die Zersplitterung des Münzwesens des 14. Jahrhunderts und zählen zu den gesuchten Seltenheiten unter den rheinischen Münzen.
Dieses Los unterliegt der Regelbesteuerung. / This lot cannot be sold under the margin scheme.
Informationen zu Los 1867 aus Auktion 130
| Nominal/Jahr | Turnose o. J., |
|---|---|
| Münzstätte | Heinsberg. |
| Seltenheit | R |
| Zitate | Menadier 25 |